Archiv für Mai, 2010

Angegruselt: Alan Wake

Erstellt von am Montag, 31 Mai, 2010
Alan Wake - Gruseln 2010

Alan Wake - Gruseln 2010

Seit 14.05.2010 ist Alan Wake nun auf dem Markt. Mehr als genug Zeit, um den Grusel-Konsolero durchzuspielen. Okay, zugegeben – mich hat’s so sehr an die Konsole gefesselt, dass ich das Spiel in einem Rutsch durchgezogen habe… Gesamtspielzeit: 10.5 Stunden. Soviel dazu! ;)

Aus diesem Statement lässt sich immerhin schon einmal ablesen: Alan Wake ist spannend! Natürlich ist das längst nicht alles.

Urlaub, frische Luft, Entspannung? Von wegen!

Alan Wake ist ein Schriftsteller, der mal recht erfolgreich war. “War” wohlgemerkt, in letzter Zeit läuft’s nämlich nicht mehr so besonders und ein ordentlicher Urlaub an einem beschaulichen Plätzchen namens “Bright Falls” soll den müden Typen wieder auf Vordermann bringen. Dumm nur, dass hier jeder Alan als genialen Schriftsteller kennt. Das war’s dann wohl mit Ruhe und Entspannung. Dazu kommt, dass hier eine ganz besondere sagen wir mal “Macht” wirkt. Und irgendwie steckt Alan somit von Anfang an im Schlamassel. Denn gleich zu Beginn kommt ihm auch noch seine bessere Häfte Alice abhanden.

Zur Story sei nur soviel verraten: Ihr trefft ein Haufen schräge Gestalten und werdet viel Spaß mit ihnen haben…

Grafik & Sound

Grafisch muss ich gleich vorwegnehmen ist das Spiel nicht auf der Höhe der Zeit. Aktuelle Spiele holen derzeit deutlich mehr aus der Technik der XBOX360. Trotzdem ist Alan Wake ein Hingucker. Remedy hat es sehr gut hinbekommen, die düstere Stimmung des Spiels grafisch in Szene zu setzen. Licht und Schatten – was im Spiel eine sehr große, nein die Hauptrolle spielt – sind super aufeinander abgestimmt und hinterlassen einen guten Eindruck.

Warum dann “grafisch nicht auf der Höhe der Zeit”? Nun, mal von den Licht-/Schatteneffekten abgesehen merkt man dem Spiel die lange Entwicklungsphase echt an. Die Gesichter sehen aus, wie der quasi Standard vor 2-3 Jahren, auf Autos und andere Spielelemente  trifft das genauso zu. Die Mimik ist nicht wirklich toll, zumal nicht Lippensynchron – nicht mal mit englischer Original-Sprachausgabe. Das alles tut dem Spielspaß aufgrund der insgesamt guten Atmosphäre glücklicherweise aber keinen Abbruch.

Dazu kommt, dass der Sound sehr stimmig ist. Gerade wenn Gegner auftauchen lief es mir öfter mal kalt den Rücken runter – der Sound passt einfach zu gut und erzeugt echte Gruselstimmung. Und der Soundtrack erst – da sind schon ein paar echte Perlen dabei! “Poe” mit “Haunted” z. B.,  “Among the Oak & Ash” mit “Shady Groove” oder auch “Barry Adamson” mit “The beaten Side of Town”.

Sprachausgabe

Ja, wenn man das denn so nennen will… Ich weiß nicht, was man den deutschen Synchronsprechern vorher in’s Glas getan hat, aber irgendwas muss es gewesen sein! Anders kann ich mir nicht erklären, dass diese so wenig in ihre Rolle eintauchen. Wer auch nur ansatzweise Englisch versteht, sollte meiner Meinung nach vor dem Start des Spiels die Konsole auf Englisch umstellen! Testet’s aus – ich finde der Unterschied ist gravierend. Schade, dass Remedy es hier nicht geschafft hat über den langen Entwicklungszeitraum hinweg wenigstens ordentliche Synchronsprecher zu engagieren.

Andere Spiele machen das deutlich besser vor: “Mass Effect 2” z. B. setzt hier Maßstäbe, von denen man nicht so schnell wieder wegkommt, wenn man erst einmal bemerkt hat, wie professionell die Sprecher sind.

Im englischen Originalton zumindest ist das ganze schon deutlich stimmiger, auch wenn die Gesichter in den Videosequenzen wie erwähnt selbst dann nicht Lippensynchron animiert sind. Aber egal, darum geht’s ja auch im Spiel nicht.

Gameplay

Das gesamte “Feeling” im Spiel ist ein wenig anders als “die Regel”. Immer wieder gibt es Sprünge im zeitlichen Ablauf, was die Story ein wenig zerreißt – so zumindest mein Gefühl dabei. Mal was anderes ist z. B. aber auch, dass die einzelnen Episoden im Spiel unterteilt sind durch Rückblenden. Hat man einen Abschnitt geschafft, gibt’s einen Cliffhanger “Previously on Alan Wake…”, der noch einmal kurz zusammenfasst, was im vorherigen Abschnitt geschehen ist. Das ist ganz praktisch, um den Spielverlauf wieder im Sinn zu haben, wenn man nach einer längeren Pause den nächsten Abschnitt spielt. Netterweise kann man diese Videosequenzen auch überspringen – für alle die, die wie ich das Spiel einfach mal eben durch-”suchten” wollen ;) Schließlich sollte man noch wissen, was man in der letzten Stunde so hinter sich gebracht hat…

Was dem Spiel seine Besonderheit gibt, ist das Zusammenspiel aus Licht und Dunkel. Einfach Regel: Licht bekämpft Dunkelheit! Und das ist durchaus wörtlich zu verstehen, was dem Gruseler eine ganz eigene Spielmechanik verpasst. In anderen Games rüstet man seine Waffe auf – Alan Wake braucht einfach nur eine größere Taschenlampe, so einfach ist das. Richtig Spaß macht es dann, wenn man in ein Auto steigt und das Fernlicht einschaltet :)

Ein paar witzige Szenen sind übrigens auch dabei. Ob es nun Alan’s Freund Barry ist, der ihn aufzieht oder eine Szene in der man auf einer Farm eine Bühnenshow nutzt, um den “Monstern” einzuheizen – zum Schmunzeln ist es allemal.

Da Alan Schriftsteller ist, passt es ganz gut, dass überall im Spiel Manuskript-Seiten verstreut liegen. Diese haben es aber in sich, wie Alan im Laufe der Handlung merkt. Also immer fleißig Seiten sammeln – das gibt den Episoden mehr Tiefe und Hintergrund. Es gibt da auch immer mal wieder eine Thermoskanne mit Kaffe, die man einsammeln kann… Wofür, das ist die Frage – einen Bezug im Spiel gibt es nicht wirklich. Und Alan sieht trotz Kaffee in den Zwischensequenzen immer gleich aus: verschlafen, wie auf Drogen. Naja, bei so viel Grusel- und Horrorgeschichten, die er durchmacht, werd ich ihm das nachsehen…

Einen ganz guten Spiel-Eindruck vermittelt dieses Video – hier wird auch noch was zur Steuerung gesagt.

Alan Wake - Review in Deutsch

Übrigens hier das ganze noch in Englisch zum Vergleich der extrem schlechten deutschen Sprachausgabe…

Alan Wake Gameplay HD in Englisch

Gesamteindruck

Offen gestanden ist es mir lange nicht so schwer gefallen, mich bei einem Spiel auf eine Wertung festzulegen… Einerseits ist Alan Wake spannend, gruselig, stimmig, halt einfach irgendwie klasse. Andererseits… ist es aber auch nichts wirklich Besonderes. Dazu kommt die dann doch eher in Richtung “mittelmäßig” tendierende Grafik, die Story reißt einen nun auch nicht sooo extrem vom Hocker und die deutsche Sprachausgabe vermießt einem das Spiel dann noch komplett.

Die Lorbeeren, die verschiedenste Spielemagazine oder auch Webseiten dem Spiel gegeben haben, sind mir nicht so ganz klar. Ja sicher macht das Spiel Spaß. Ja, es kommt Gruselstimmung auf, ja, ja, ja… Aber bei einem Spiel, was so sehr vorab gehypt wurde – irgendwie hatte ich halt mehr erwartet.

Vermutlich hätte ich mehr Spaß am Spiel gehabt, wenn ich die sämtlichen Vorabberichte und Hype-Texte nicht gelesen hätte. Wieder mal selber schuld! Memo an mich selbst: xboxfront.de-Verbot auf die nächsten 2 Jahre ausweiten!

Plesk 9 und PHP 5.2.13/5.3 – so geht’s

Erstellt von am Mittwoch, 12 Mai, 2010
php_5-2-13_dotdeb

PHP 5.2.13 über dotdeb.org installiert

Das Plesk Panel von Parallels ist eine (meiner Meinung nach) recht angenehme Variante, einen Web-Server zu verwalten. Alltägliches, wie z. B. das Einrichten einer neuen E-Mail-Adresse, das Anlegen einer Subdomain oder ähnliche Aufgaben lassen sich mit wenigen Klicks bewerkstelligen. Besonders angenehm ist auch, dass sich in den “Webhosting-Einstellungen” einer Domain jederzeit die PHP-Einbindung wählen lässt: die Standard-Variante als Apache-Modul (mod_php) oder doch lieber per fastcgi.

Der Vorteil bei fastcgi ist dabei, dass dann gleich auch die Erweiterung suexec aktiv geschaltet wird, was dazu führt, dass PHP-Skripte mit den Rechten des FTP-Users, dem die Skripte gehören, ausgeführt werden. Das ist äußerst praktisch – sonst teilweise recht nervige Update-Prozeduren von z. B. WordPress Themes/Plugins laufen einfach so durch.

Das Problem

Wie überall bei Software gibt es natürlich auch bei Plesk verschiedenste Punkte, an denen der Spaß aufhört und man die Komplexität des Systems verflucht. Dabei spielt vor allem die als Standard mit Plesk installierte PHP-Version eine große Rolle. Einerseits, weil ein auf Sicherheit bedachter Admin logischerweise gerne Updates einspielen würde – andererseits, weil bestimmte PHP-Funktionen nun mal erst ab einer bestimmten Version verfügbar sind. Selbst die neueste Plesk-Version 9.5.1 bringt je nachdem, auf welchem System sie eingesetzt wird, aber nur veraltete PHP-Versionen mit bzw. zieht sich diese aus den Repositories der Distribution. Möchte man aber aus zuvor erwähnten Gründen eine aktuellere PHP-Version einsetzen, fängt’s an haarig zu werden.

Wichtige Info:

Wer auch immer das liest – bitte beachte, dass ich hier nur meine “Odyssee” schildere und wie es dann letztlich funktioniert hat. Dieser Beitrag will kein Tutorial sein! Bitte daher nicht einfach irgendeinen der Schritte nachvollziehen, ohne vorher den gesamten Artikel gelesen zu haben – könnte nämlich zu extrem unerwünschten Ergebnissen führen… Danke Anke. :-)

Ein Ansatz…

Mein erster Gedanke war: Das kann doch nicht so schwer sein! Ich lade mir einfach die Quellen einer aktuellen PHP-Version, kompiliere die selbst und schiebe sie Plesk unter. Gedacht, umgesetzt, … gescheitert. Bei der Umsetzung wird das Ganze nämlich schon lustig. Wer so was schon mal gemacht hat weiß, dass so ein configure-Befehl sehr mächtig ist bzw. eine Menge Optionen mitbringt. Bei PHP ist es besonders wichtig, denn schließlich sollen alle derzeit auf dem System aktiven Erweiterungen auch in der neu kompilierten Version mit drin sein!

Nun ja, erster Schritt: Unter http://www.php.net/downloads.php#v5 die gewünschte PHP-Version geladen (hier 5.2.13), entpackt und mal eben die möglichen Schalter des “configure” angezeigt.

wget http://de3.php.net/get/php-5.2.13.tar.gz/from/this/mirror
tar xvzf php-5.2.13.tar.gz
rm php-5.2.13.tar.gz
cd php-5.2.13
./configure --help | less

Der letzte Befehl gibt die Hilfe und damit auch die möglichen Optionen/Schalter für den “configure”-Befehl für PHP aus. Eine schnelle Zählung ergibt mal eben schlappe 219 Optionen. Nun wäre allein das ja nicht so tragisch, wenn man weiß, wie die aktuelle Konfiguration aussieht. Dann würde es ausreichen, die korrekten Optionen zu setzen und configure auszuführen. Nur: wie lässt sich die aktuelle Konfiguration verlässlich herausfinden? Mit welchen Erweiterungen wurde das derzeit installierte PHP kompiliert?

Configure-Gerätsel

Bei einigen Webhostern wird über den PHP-Befehl phpinfo(); auch der “Configure Command” mit ausgegeben. Mit dieser Info hat man schon mal so gut wie gewonnen. Denn diese Anzeige gibt nun mal genau aus, wie PHP konfiguriert wurde. Ein simples copy & paste sollte also ausreichen, um die neue PHP-Version auf den Weg zu bringen.

Das ist leider bei einer Plesk-Installation in der Regel nicht der Fall – hier fehlt der “Configure Command” in der phpinfo()-Ausgabe. Also wo bekommt man diese Info dann her? Selbst wenn man sämtliche in der über phpinfo ausgegebenen Aufstellung angezeigten Module und Erweiterungen durchforsten würde, kann man daraus nicht zuverlässig den Configure-Befehl ableiten.

Ich habe auf diesem Weg zwei Tage vergeudet – mehrere Stunden intensiver Google-Suche eingeschlossen und bin zu keiner zufriedenstellenden Lösung gekommen, wie man an diese Information kommt. Zwar gibt es alle möglichen sehr informativen Anleitungen, wie PHP auf diesem Weg zu konfigurieren und installieren ist. So fand ich bspw. diese Anleitung sehr hilfreich: Websiteentwicklung: PHP: Installation: UNIX-artige_Systeme. Mein großes Fragezeichen war damit aber immer noch nicht beantwortet.

Ein anderer Ansatz

Weil mir irgendwann die Lust verging und ich auch mal wieder was anderes zu tun hatte, als stundenlang verzweifelt nach einer Antwort zu suchen, musste eine andere Lösung her. Mir fiel wieder ein, dass ich irgendwo mal vorkompilierte Installationspakete für aktuelle PHP-Versionen für die verschiedenen Linux-Distributionen gefunden hatte. Also noch mal eben danach gesucht und siehe da, dotdeb.org führt unter dem Link http://www.dotdeb.org/mirrors/ eine Liste der verschienden Spiegelserver für Debian-basierte Server. Demnach auch für mich – welch Freude!

Damit diese Quellen verwendet werden, ist nur eine kurze Anpassung der Datei “/etc/apt/sources.list” erforderlich:

nano /etc/apt/sources.list

Hier habe ich dann an’s Ende die Mirrors von dotdeb.org für Deutschland eingefügt.

deb http://ftp.hosteurope.de/mirror/packages.dotdeb.org/ stable all
deb-src http://ftp.hosteurope.de/mirror/packages.dotdeb.org/ stable all
deb http://dotdeb.netmirror.org/ stable all
deb-src http://dotdeb.netmirror.org/ stable all

Wieder mal gedacht, jetzt ist alles toll – und über “apt” ein update & upgrade ausgeführt:

apt-get update && apt-get upgrade

Und siehe da – es gibt Updates für PHP auf die von mir gewünschte Version 5.2.13. Installieren? Ja klar! Bei der Installation gab’s keine Schwierigkeiten, alle Abhängigkeiten wurden erfüllt, so soll’s sein. Auf die Frage hin, ob die vorhandenen Konfigurationsdateien beibehalten werden sollen, antworte ich natürlich mit “Ja” – schließlich sollen die Einstellungen so bleiben, wie sie sind!

Dann der große Test – was sagt phpinfo? Yeah, auch hier sieht’s gut aus: “PHP Version 5.2.13″ wird angezeigt. Soweit so gut.

Was folgt, ist… Ernüchterung. Aus welchen Gründen auch immer – mein Blog läuft nicht mehr. Eine kurze Nachforschung ergibt: PHP wurde zwar aktualisiert, aber trotz der Entscheidung, die Konfigurationsdateien wie gehabt zu behalten, wurde die MySQL-Erweiterung nicht bzw. nicht korrekt installiert.

Toll – auf diesem Weg also auch kein Erfolg gehabt. PHP ist zwar aktuell, aber die Installation ist zerschossen. Was nun?

Unkonventionell und unpraktisch – aber endlich eine Lösung

Die Lösung ergab sich letztlich durch den Umstand, dass ein Update von Plesk vor der Tür stand. Momentaner Stand war Plesk 9.3 – die neue Version Plesk 9.5.1 sollte installiert werden. Da neue Plesk-Versionen mit Vorsicht zu genießen sind, gerade, wenn diese als Upgrade von einer kleineren Version ausgeführt werden, habe ich das Ganze erst einmal auf den späten Abend verschoben.

Abends stand dann erst mal eine Sicherung des Servers an, Blog + Datenbank exportieren und dann… einfach mal eben eine Neuinstallation des Servers mit Minimal-System. Gut dass das kein Produktiv-System mit anderen Usern drauf ist, sondern halt einfach nur ein privater Blog drauf läuft. Da ist sowas schon mal eben vertretbar.

Nach der Neuinstallation des Systems kurz eben einmal die Updates ziehen und los geht’s. Da das PHP-Update bei einer vorhandenen Plesk-Installation scheiterte, dachte ich mir, schiebe ich Plesk doch einfach schon während der Installation die neue PHP-Version unter! Und so hat’s dann auch funktioniert.

Kurz bei Parallels unter “http://www.parallels.com/de/download/plesk/products/” einen Account angelegt und den “autoinstaller” für meine Distribution herunter geladen. Dann die “sources.list” angepasst und den Installer von Plesk gestartet…

wget __link_zur_gewünschten_Plesk_Version__
nano /etc/apt/sources.list   # Sources von dotdeb.org, wie beschrieben
chmod +x __heruntergeladene_plesk_datei__    # herunterladene Datei ausführbar machen
./__von_parallels_heruntergeladene_datei__   # autoinstaller starten

Hangelt man sich nun durch das Menü des Autoinstallers und lässt die Installation dann durchlaufen, zieht sich das Plesk-Tool brav aus den Quellen die aktuelle PHP-Version und installiert diese. Heureka!

Abschließend stand dann noch an, das Datenbank-Backup und die Blog-Daten wieder einzuspielen und einzurichten, was dann relativ schnell erledigt war. Komfortabler geht es natürlich über den Plesk-Backup-Manager. Nutzt man diesen, um z. B. einmal pro Tag eine automatische Sicherung des gesamten Servers, soweit es Plesk betrifft, durchzuführen, so braucht man nach der Neuinstallation einfach nur wieder die Daten des FTP-Servers einzutragen, auf dem das Backup liegt. Gibt Plesk noch eben den Auftrag das Backup zurückzuspielen und schon steht die Einrichtung wieder.

Das Beschriebene lässt sich natürlich statt mit PHP 5.2.13 auch genauso mit PHP 5.3.2 durchführen.

Fazit:

Ob sich der ganze Aufwand lohnt / gelohnt hat, ist die Frage. Ich denke schon – immerhin habe ich nun die neueste PHP-Version am Laufen. Seitdem funktioniert auch FastCGI und suexec ohne Probleme. Und falls zukünftig irgendwann mal wieder eine Serverneuinstallation ansteht, weiß ich nun, das Plesk von Anfang an die korrekte Version untergeschoben bekommen muss, damit es läuft ohne zu meckern.

Es bleiben allerdings noch offene Fragen:

  • Wie vertrauenswürdig sind die Quellen von dotdeb.org? Sind die “produktiv-System-tauglich”?
  • Wieso hat die Installation der Pakete von dotdeb.org im laufenden Betrieb versagt, obwohl ich die bestehenden Config-Files beibehalten habe?
  • Warum finde ich verflixt noch eins keine Info dazu, wie ich mir den “Configure Command” der jeweils aktuell installierten PHP-Version anzeigen lassen kann, wenn dieser nicht per phpinfo() auftaucht?
  • Und wenn ich dann diese Info irgendwann mal finden sollte… wird das Kompilieren und Installieren der dann aktuellen PHP-Version sauber vonstatten gehen oder wird’s wieder scheitern?

Für Infos bin ich dankbar – nutzt bitte einfach die Kommentar-Funktion. Danke :-)