Beiträge mit dem Tag fritzbox

iPhone als DECT schnurlos-Ersatz an der Fritz!Box

Erstellt von am Mittwoch, 9 März, 2011

FRITZ!App Fon von AVM

Mal ehrlich, es gibt nichts Nervigeres als Telefone mit ‘ner Schnur dran! Weil man beim Telefonieren wie ein angekettetes Tier im Umkreis von 2-3m um die Telefondose herumtrabt, weil der Arm bei längeren Gesprächen droht abzufallen, weil man sich das Ohr dabei platt drückt und aus noch zig anderen Gründen. Da lebt sich’s mit einem Schnurlostelefon wesentlich angenehmer. Nun kann man sich natürlich einfach ein DECT-Gerät kaufen – aber wozu, wenn man ein iPhone und die passende App dazu hat…

Erster Versuch

Die ersten Überlegungen, mit dem iPhone über die Fritz!Box zu telefonieren, reichen schon ein wenig zurück – so ca. eineinhalb Jahre oder so. SIP-Apps gab’s damals schon so einige für’s Gerät, so etwa iSip. Bei meiner damaligen Recherche hatte ich einen Blog-Beitrag gefunden, der beschrieb, wie man dem iPhone über diese App beibringt, mit der Fritz!Box zu sprechen. Leider ließ die Qualität der Sprachübertragung in allen Testläufen sehr zu wünschen übrig – wenn denn überhaupt irgendetwas zu verstehen war.

Ob das nun am Codec lag oder an falschen Einstellungen oder was auch immer, irgendwie kam ich über ein Pfeifen und Knacken im Ohr nie hinaus. Zwar hatten sich FRITZ!Box und iPhone gefunden, iSip meldete eine erfolgreiche Anmeldung am SIP-Server, aber das war’s dann auch. Erster Versuch gescheitert…

AVM’s App-Versprechen

Wann genau weiß ich schon gar nicht mehr, aber irgendwann 2010 kündigte AVM an, eine iPhone-App herauszubringen, über die man per WLAN über die FRITZ!Box telefonieren können sollte. Gut Ding will Weile haben, nun ja, irgendwann kam die dann auch raus. Seit Version 1.2 taugt das Stückchen Software auch richtig was, seitdem wird nämlich das iOS4-Multitasking unterstützt. Also Zeit für einen erneuten Versuch…

Die FRITZ!App Fon findet sich – wer hätte es gedacht – im AppStore und ist netterweise gratis. Fix installiert und schon kann’s losgehen, am Besten erst einmal mit der Konfiguration der FRITZ!Box…

Einrichtung am Beispiel der FRITZ!Box 7270

Falls noch nicht die aktuelleste Firmware auf der Box installiert ist, sollte diese zuerst mal nachgeladen werden, sicher ist sicher.

- Config-Menü aufrufen über “http://fritz.box/” > System > Firmware-Update und Neue Firmware suchen anklicken

- Sieht’s dann aus wie in der folgenden Abbildung, ist alles schick und kann weiter gehen – wurde dagegen eine neue Version gefunden, lohnt es sich, ein Backup aller Einstellungen zu machen und dann erstmal die neue Firmware zu installieren.

So ist's richtig - aktuellste Firmware läuft!

- Ist die aktuelle Firmware installiert, dann kann man unter Telefonie > Telefoniegeräte auf Neues Gerät einrichten klicken.

- Unter 

- Im nächsten Fenster wählt man bei 2. LAN/WLAN (IP-Telefon) aus, gibt einen Namen für’s Gerät ein und geht Weiter. Ab diesem Punkt ist der Assistent selbsterklärend, wichtig ist nur, sich den Benutzernamen und das Passwort der neuen Nebenstelle zu merken.

Einrichtung auf dem iPhone

Falls FRITZ!App Fon noch nicht auf dem iPhone verweilt, ist erst einmal der obligatorische Abstecher in den AppStore nötig. Einfach nach “fritz” suchen, erstes Ergebnis “FRITZ!App Fon” antippen, installieren, fertig!

In der App selbst tippt man auf Mehr > Einstellungen und trägt hier nun die gemerkten Daten (Benutzername 6xx + Passwort) ein. Das war’s auch schon, wenn im Netzwerk nichts hakt, dann sollte oben rechts im Hauptmenü der App “Telefonie” und “FRITZ!Box” grün aufleuchten.

Nun kann bequem mit dem iPhone über’s heimische Festnetz telefoniert werden. Besonders praktisch: Die App bleibt unter iOS 4 im Hintergrund und signalisiert sogar eingehende Anrufe.

[Update]

AVM selbst bietet auch ein Service-Portal für die App an, auf der weitere Informationen und Hilfen zur Einrichtung genannt sind. (danke an wing!)

[Update Ende]

FRITZ!App Fon (1)

FRITZ!App Fon (Bild 1)

FRITZ!App Fon (2)

FRITZ!App Fon (Bild 2)

FRITZ!App Fon (3)

FRITZ!App Fon (Bild 3)

Pro und Kontra

Das “Pro” ist klar – mit dem iPhone und der FRITZ!App telefoniert man über’s Festnetz wie mit einem “normalen” Schnurlostelefon. Es ist kein weiteres Gerät nötig, das auf dem Schreibtisch rumsteht und einstaubt – und ja auch erst einmal gekauft werden will.

Auf “Kontra”-Seite steht, dass die App nicht auf das in der Fritz!Box enthaltene Telefonbuch zugreift und damit leider auch nicht die entgangenen Anrufe anzeigen kann. Den Anrufbeantworter der FRITZ!Box kann man immerhin abhören, indem man auf der Wähltastatur der App lange die “1″ gedrückt hält.

Abhilfe bzgl. der Anrufliste schafft die App FRITZ!Box? Dial!Fritz. Und ja… das Fragezeichen im Namen ist korrekt! ;) Mit dieser App kann man zwar wiederum nicht telefonieren, dafür aber die Anruflisten sowie den Anrufbeantworter (inkl. gespeicherter Faxe) der Fritz!Box abrufen, wobei Anrufbeantworter und Faxe übersichtlich in einer Dateiliste angezeigt werden. Die AB/FAX-Funktion gibt’s zwar leider nur über einen In-App-Kauf, aber 1,59€ ist nun auch nicht die Welt…

Weiterhin kann die App den Fernzugang der FRITZ!Box nutzen, etwa um einen angeschlossenen PC per WakeOnLAN aufzuwecken, Rufumleitungen zu programmieren oder einfach nur aus der Ferne das WLAN ein- oder auszuschalten. Und ein Button für die Weboberfläche der Box ist auch mit dabei.

Das Ende vom Lied…

Alles in allem bin ich mit der Kombination aus den beiden Apps sehr zufrieden. FRITZ!App Fon bietet im Vergleich zu anderen SIP-Apps eine sehr gute Sprachqualität, wenn es die FRITZ!Box unterstützt, soll es angeblich sogar HD-Audio-Qualität sein.

Falls jemand Anmerkungen oder andere Empfehlungen hat – bitte einfach kommentieren.

bing lässt nach – verständlich, jedoch schade…

Erstellt von am Mittwoch, 20 Januar, 2010
bing.com

bing.com - Microsoft's Suchmaschine

“Bing lässt im US-Markt nach” titelte heise.de kürzlich: <http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bing-laesst-im-US-Suchmaschinenmarkt-nach-904774.html>

Schade eigentlich, aber mich wundert’s (momentan) nicht. bing ist zwar schick, war mit einer sehr guten Video- und Bilder-, sprich Mediensuche innovativ und ich hab gerne mal reingeschaut, um die verschiedenen Funktionen zu testen. bing ist immer noch meine Startseite – auch wenn nur aus dem einen Grund, dass mir die Bilder gefallen… aber darüber hinaus – nee, so wirklich Google ersetzen – das wird noch nichts.

Als neuer Hirsch auf dem Platz hat man’s gerade im Suchmaschinenwald sicher nicht besonders leicht. Vor allem nicht, wenn der Gigant Google schon einen sehr guten und umfangreichen Index aufgebaut hat. Mittlerweile gleichen sich die Suchergebnisse einigermaßen an, jedoch liegt Google bei verschiedenen von mir durchgeführten Tests immer noch vorn.

Eine schöne Möglichkeit,

die Suchergebnisse zu vergleichen, bietet <http://www.bing-vs-google.com>. Hier werden links die bing-Ergebnisse und rechts die von Google angezeigt. Bei recht allgemeinen Suchbegriffen nehmen sich die beiden Anbieter nicht viel – bei beiden ist z. B. Wikipedia immer recht weit vorne mit dabei. Spezifische Anfragen mit genauen Wortgruppen oder Sätzen führen dann jedoch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Einige Beispiele:

DNShttp://www.bing-vs-google.com/?q=dns

Bloghttp://www.bing-vs-google.com/?q=blog

WordPresshttp://www.bing-vs-google.com/?q=wordpress

opendns fritz box 7270http://www.bing-vs-google.com/?q=opendns+fritz+box+7270

Fazit der Suchanfragen:

Grundlegend muss man sagen, dass bing im Vergleich zur Anfangsphase stark zugelegt hat. Ohne das jetzt wirklich an etwas fest machen zu können, hat man aber das Gefühl, dass Google besser verwertbare Ergebnisse bringt. Das wird sicher einfach mal eben daran liegen, dass Google deutlich länger auf dem Markt ist und entsprechend Erfahrungen sammeln und seine Algorhytmen anpassen konnte. Dementsprechend sehen dann halt die Ergebnisse anders aus.

Auch wenn also derzeit bing etwas nachlässt an Nutzerzahlen… – wenn Microsoft weiter dran bleibt und zudem neue Impulse aus der Zusammenarbeit mit Yahoo! einfließen, lässt sich da sicher noch einiges verbessern.

Letztlich bestimmt ja nun mal der User eines Dienstes, ob dieser Gewinner oder Verlierer wird. Man kann also davon ausgehen, dass bing keineswegs in der Versenkung verschwinden wird – aber regelmäßige User muss man nun erst mal überzeugen, … regelmäßige User zu werden.

Also Microsoft: tut was für eure User, dann bleiben die auch da ;o)

Getestet: MediaServer der Fritz!Box 7270

Erstellt von am Dienstag, 13 Oktober, 2009
FRITZ!Box Fon WLAN 7270

FRITZ!Box Fon WLAN 7270

Seit etwas mehr als vier Monaten…

werkelt die Fritz!Box nun schon vor sich hin. In der Zwischenzeit hatte ich jetzt die Gelegenheit, den in der aktuellen Firmware 54.04.76 integrierten UPnP-MediaServer zu testen.

Die Beschreibung von Hersteller AVM verspricht einen “vollwertigen” MediaServer – leider entpuppt sich das im Live-Test als etwas zu “vollmundige” Versprechung…

Bilder, Videos, MP3

Als Testobjekt dient die Fritz!Box 7270 und eine externe USB-2.0-Festplatte von Western Digital (WDE1UBK10000E) mit 1.000 GB Kapazität. Auf der Platte liegen ca. 20 Video-Dateien im AVI- sowie WMV-Format, ca. 10 GB MP3-Dateien und an die 150 Bilder im Format JPG. Die Platte ist noch im Auslieferungszustand, also komplett in FAT32 formatiert.

1. Schritt – Geräteverbindung

Einmal an die Fritz!Box angeschlossen wird die Festplatte erkannt, das sieht man auch recht schnell im Konfig-Menü. Nun dauert es eine Weile, je nachdem wie viele Dateien (MP3, Video, Bilder) auf der Platte lagern. Denn der MediaServer in der Box fängt sofort an, die vorhandenen Daten zu indexieren. Bei mir hat es im Test mehrere Stunden gedauert, bis die Box damit fertig war – 10 GB MP3 zu durchwühlen ist wohl nicht so einfach, wie man denkt…

2. Schritt – Test

Da ich eine XBOX mein eigen nenne, war der einfachste Weg, die Funktion des Fritz!MediaServers zu testen, diesen über die XBOX anzusprechen. Im Dashboard der XBOX wurde der MediaServer als Datenquelle auch sofort angezeigt, ein erster Blick zeigt, dass auch alle Medientypen (MP3, Bilder, Videos) tatsächlich verfügbar sind.

Beim genaueren Hinsehen fand ich die Leistung der Fritz!Box dann allerdings nicht so besonders – gerade bei den indexierten MP3 wurden Einträge entweder doppelt gelistet oder tauchten gar nicht auf. Auch die bereitgestellten Informationen scheinen nicht ganz korrekt zu sein – bei Auswahl der Option “Spiele alle Titel eines Interpreten” wurden leider nicht alle Titel übernommen.

Bei Videos sah es schon deutlich besser aus. Diese wurden alle korrekt indexiert und auch im Dashboard der XBOX aufgelistet. Höchstwahrscheinlich lag’s einfach daran, dass bei den Videos nicht so viele ID-Informationen ausgewertet und verarbeitet werden mussten, so dass die Handhabung der Dateien einfacher möglich ist.

Wie bei den Videos klappte auch bei den Bildern alles wunderbar. Über die XBOX konnte ich problemlos eine Diashow der über die Fritz!Box bereitgestellten Bilder abspielen lassen.

Fazit

Insgesamt gesehen ist die Einrichtung der Fritz!Box als MediaServer im Heimnetzwerk sehr einfach gelöst: einfach den USB-Stick oder die externe Platte anklemmen, das war’s – nach etwas mehr oder weniger Geduld kann man mit dem Ergebnis arbeiten.

Was die Indexierung der MP3-Dateien betrifft – da muss AVM noch nachbessern. Bei größeren MP3-Sammlungen versagt die Funktion auf ganzer Linie – eine Funktion, die Ihre Aufgabe nur zu 50% erfüllt, ist für mich nunmal nicht nutzbar.

Videos sollte man nur in niedrigen Auflösungen bzw. Bitraten (also SD-Format) versuchen zu streamen – sonst ruckelt das Bild extrem stark. Videos in z. B. 720p oder gar 1080p zu streamen ist schlicht unmöglich. Dazu reichen die ca. 11 MByte/s über das 100 MBit-LAN mit der die Fritz!Box arbeitet nicht aus. Hier wäre evtl. die neu vorgestellte AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390 besser geeignet, da diese GigaBit-LAN bieten wird.

Alles zusammen genommen also durchaus brauchbar – aber noch verbesserungsbedürftig. Note: 2 Minus

OpenDNS mit Fritz!Box 7270

Erstellt von am Montag, 24 August, 2009

Freier DNS-Server

Freier DNS-Server

Gesucht: Wie richte ich openDNS in einer Fritz!Box ein?

Gefunden: <http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=86191&highlight=dslifaces>

Lösung:

Da die FritzBox noch keinen Menüpunkt in der Oberfläche mit drin hat, um eigene DNS-Server zu hinterlegen, muss man diese Änderung per Telnet vornehmen.

ACHTUNG:

Wenn auf diesem Weg unbedachte Änderungen an Dateien vorgenommen werden, kann es sein, dass die FritzBox nicht mehr korrekt funktioniert. Bitte vorsichtig nachvollziehen.

Dazu wird erstmal Telnet über ein an der Fritz!Box angeschlossenes Telefon aktiviert:

Hat man eine Fritz!Box Fon mit neuerer Firmware, so wählt man dazu einfach   #96*7* zum Anschalten des telnetd. Der Erfolg der Einstellung wird mit einem kurzen Bestätigungston quittiert.

Der Verbindungsaufbau zur Fritz!Box erfolgt nun per “telnet 192.168.178.1 23” oder der jeweiligen IP der Box. Falls Telnet nicht installiert sein sollte, kann man auch das Programm “Putty” nutzen. (Download: putty.exe) Sofern in der Konfiguration der Fritz!Box ein Kennwort festgelegt wurde, wird das nun abgefragt.

Nun folgen diese Schritte:

cd /var/flash
nvi ar7.cfg

- Runterscrollen bis fast ans Ende, hier findet man die Einträge für “dns1” und “dns2” (Der Block beginnt mit “dslifaces {” bzw. “etherencapcfg {“)

- “i” für Eingabe-Modus (insert) drücken
- Einträge ändern auf die Vorgaben von openDNS (dns1 = 208.67.222.222 –   dns2 = 208.67.220.220)

- Weiter runter scrollen bis zum Eintrag “overwrite_dns1” bzw. “overwrite_dns2” und auch hier die entsprechenden Einträge vornehmen. (Ich musste diesen Schritt durchführen, da es nur mit dem ersten geänderten Eintrag nicht funktionierte.)

Abschließend [Esc] drücken, um wieder aus dem Einfüge-Modus rauszukommen. Dann “:wq” eingeben, um die Änderungen zu schreiben und den Editor zu verlassen.

Nun noch einmal “reboot” eingeben – die Box startet sich neu und nutzt ab sofort open DNS. Zum Schluss nicht vergessen, per #96*8* den Telnet-Dienst auf der Fritz!Box wieder auszuschalten.

———————————-

Hier noch zur Hilfe zwei Grafiken zur oben beschriebenen Methode:

Hier wird die erste Änderung vorgenommen

Hier wird die erste Änderung vorgenommen

die zweite Änderung

die zweite Änderung

Getestet: AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270

Erstellt von am Sonntag, 28 Juni, 2009
AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270

AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270

Lange Zeit schon…

habe ich mit der “Überbox” geliebäugelt, nun steht sie endlich – knallig rot, mit grünen Lämpchen – krönend in der Technik-Ecke.

Da ich schon öfter mit anderen AVM-Fritz!Box Modellen gearbeitet habe, ist die Einrichtung schnell erledigt…

  • Box und alle Kabel ausgepackt
  • alten Router, DSL-Modem und ISDN-Anlage im Schrank verstaut
  • Telefon und FAX an der Fritz!Box angeschlossen
  • Netzwerk-Switch per Kabel an LAN 1 und Netzwerkdrucker an LAN 2 angeschlossen
  • Strom und DSL verbunden

Und ab geht’s…

…kaum liegt Strom an, fängt die Fritz!Box lustig an zu blinken, Power-LED springt auf Dauerleuchten. Schön, DSL ist also da. Kurz am Rechner den Browser aufgerufen, präsentiert sich dann auch direkt der Einrichtungsassistent der Box. Hier gebe ich eben noch die Zugangsdaten für DSL ein, teile den Anschlüssen FON 1 + 2 Telefon und FAX sowie die Rufnummern zu – und das war’s für’s Erste – ich bin online!

W-LAN brauche ich nicht, daher schalte ich das gleich mal ab – ohne mich durch Menüs klicken zu müssen, hierfür gibt’s an der Fritz!Box einfach einen Taster – schon ist die Funke aus.

Kurzes Fazit:

3 alte Geräte durch ein neues ersetzt – weniger Kabelsalat und deutlich weniger Stromverbrauch. Die Einrichtung ist nach 5-10 Minuten auch erledigt. Soweit ein Super-Start.

Die “Profi”-Einstellungen:

Muss nicht unbedingt sein, hat sich aber bewährt: als nächstes steht ein Firmware-Update an. Das macht die Box automatisch, nach dem Neustart läuft auch alles wie bereits konfiguriert weiter.

Da ich einen eigenen IP-Bereich nutze, stelle ich die Box erst einmal darauf um. Dann folgen spezielle Portfreigaben für XBOX 360, den HomeServer und noch einen zweiten Rechner. Damit ich trotzdem am Laptop noch in angenehmer Geschwindigkeit surfen kann, lege ich über die Priorisierung fest, dass die IP meines Laptops vorrangig Bandbreite zugeteilt bekommt.

DynDNS (eingerichtet für eine Subdomain bei STRATO) funktioniert ebenfalls über die Box – Daten eingegeben – klappt sofort, die Verbindung steht.

Der Speed-Test:

Nun wird’s spannend – über meinen alten Router (Linksys WAG200G) gab es immer wieder Probleme mit DSL-Abbrüchen, außerdem waren die Downloads teilweise sehr langsam und der Aufbau von Webseiten auch nicht gerade berauschend. Ganz schlimm wurde es, wenn W-LAN doch mal aktiv geschaltet war – in diesem Fall hatte das Gerät scheinbar eine dermaßen hohe Eigendämpfung, dass ständig die DSL-Verbindung abbrach.

Ganz anders nun bei der Fritz!Box: hier ist die Verbindung extrem stabil – im ganzen letzten Monat gab es nur einen einzigen Abbruch. Auch die maximale Bandbreite hat sich um etwa 100 kByte/s verbessert (vorher ~1500 kByte/s, jetzt 1600-1700 kByte/s).

Die Extras:

Davon gibt es eine Menge, welche ich derzeit nicht nutze, aber der Vollständigkeit halber seien hier einige genannt:

  • DECT-Unterstützung für 5 Handgeräte
  • WLAN-N
  • USB-Anschluss für USB-Drucker, externe Festplatten oder USB-UMTS-Sticks
  • Streaming-Client für die auf dem externen USB-Datenträger vorhandenen Medien
  • Freigabe im Heimnetz oder FTP-Freigabe für externe USB-Datenträger
  • Anrufbeantworter und FAX-Funktionen
  • und noch viele andere mehr…

Probleme?

Ja, die gibt’s leider auch. Nicht mit dem Gerät selbst, aber mit den Zusatz-Tools. Gerne hätte ich ein Programm genutzt, welches laut Beschreibung ermöglicht, über Outlook einfach einen Kontakt aufzurufen und per TAPI einen Anruf über die Fritz!Box auszulösen. In der anderen Richtung, dass ankommende Anrufe mit den Outlook-Kontakten abgeglichen werden und der Anrufer direkt am PC signalisiert wird, hat leider auch nicht funktioniert. Aber okay, schön wenn’s funktioniert hätte – zwingend erforderlich ist es jedoch bei mir nicht – daher kann ich auch darauf verzichten.

Insgesamt gesehen…

bietet die Fritz!Box 7270 alle Leistungen, die man sich von einer modernen Telefonanlage erwartet und arbeitet dabei auch äußerst effizient als Netzwerkrouter. Massenweise Zusatzleistungen können genutzt werden und die Box ersetzt mal eben in meinem Fall 3 Geräte, was die Stromrechnung auf’s Jahr gesehen sicher erträglicher macht. Meine Empfehlung: kaufen! ;o)

http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZBox/FRITZ_Box_Fon_WLAN_7270/index.php