Beiträge mit dem Tag Microsoft

bing lässt nach – verständlich, jedoch schade…

Erstellt von am Mittwoch, 20 Januar, 2010
bing.com

bing.com - Microsoft's Suchmaschine

“Bing lässt im US-Markt nach” titelte heise.de kürzlich: <http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bing-laesst-im-US-Suchmaschinenmarkt-nach-904774.html>

Schade eigentlich, aber mich wundert’s (momentan) nicht. bing ist zwar schick, war mit einer sehr guten Video- und Bilder-, sprich Mediensuche innovativ und ich hab gerne mal reingeschaut, um die verschiedenen Funktionen zu testen. bing ist immer noch meine Startseite – auch wenn nur aus dem einen Grund, dass mir die Bilder gefallen… aber darüber hinaus – nee, so wirklich Google ersetzen – das wird noch nichts.

Als neuer Hirsch auf dem Platz hat man’s gerade im Suchmaschinenwald sicher nicht besonders leicht. Vor allem nicht, wenn der Gigant Google schon einen sehr guten und umfangreichen Index aufgebaut hat. Mittlerweile gleichen sich die Suchergebnisse einigermaßen an, jedoch liegt Google bei verschiedenen von mir durchgeführten Tests immer noch vorn.

Eine schöne Möglichkeit,

die Suchergebnisse zu vergleichen, bietet <http://www.bing-vs-google.com>. Hier werden links die bing-Ergebnisse und rechts die von Google angezeigt. Bei recht allgemeinen Suchbegriffen nehmen sich die beiden Anbieter nicht viel – bei beiden ist z. B. Wikipedia immer recht weit vorne mit dabei. Spezifische Anfragen mit genauen Wortgruppen oder Sätzen führen dann jedoch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Einige Beispiele:

DNShttp://www.bing-vs-google.com/?q=dns

Bloghttp://www.bing-vs-google.com/?q=blog

WordPresshttp://www.bing-vs-google.com/?q=wordpress

opendns fritz box 7270http://www.bing-vs-google.com/?q=opendns+fritz+box+7270

Fazit der Suchanfragen:

Grundlegend muss man sagen, dass bing im Vergleich zur Anfangsphase stark zugelegt hat. Ohne das jetzt wirklich an etwas fest machen zu können, hat man aber das Gefühl, dass Google besser verwertbare Ergebnisse bringt. Das wird sicher einfach mal eben daran liegen, dass Google deutlich länger auf dem Markt ist und entsprechend Erfahrungen sammeln und seine Algorhytmen anpassen konnte. Dementsprechend sehen dann halt die Ergebnisse anders aus.

Auch wenn also derzeit bing etwas nachlässt an Nutzerzahlen… – wenn Microsoft weiter dran bleibt und zudem neue Impulse aus der Zusammenarbeit mit Yahoo! einfließen, lässt sich da sicher noch einiges verbessern.

Letztlich bestimmt ja nun mal der User eines Dienstes, ob dieser Gewinner oder Verlierer wird. Man kann also davon ausgehen, dass bing keineswegs in der Versenkung verschwinden wird – aber regelmäßige User muss man nun erst mal überzeugen, … regelmäßige User zu werden.

Also Microsoft: tut was für eure User, dann bleiben die auch da ;o)

Angespielt: Assassin’s Creed 2

Erstellt von am Dienstag, 22 Dezember, 2009

Beim ersten Assassinen-Abenteuer war ich mir nicht ganz sicher, ob ich es hassen oder lieben soll… hassen, weil die Neben-Missionen immer wieder gleich ablaufen und daher extreme Langeweile erzeugen – oder doch lieben, weil das Gesamtkonzept einen doch wieder so sehr in seinen Bann zieht, dass ich das Spiel mittlerweile zum dritten Mal am Wickel habe.

Und daher war ich schon extrem gespannt, ob es Ubisoft im zweiten Teil schaffen würde, die Kritikpunkte tatsächlich aus der Welt zu schaffen. Zumal es einen 35 min langen Trailer zum Spiel gab, der Appetit machen sollte – und es geschafft hat!

Templer vs. Assassinen – Round 2!

Der Einstieg in’s Spiel ist recht simpel gehalten – Protagonist “Desmond” ist wieder am Start und wird erst mal flott aus der Einrichtung von “Abstergo”, der dubiosen Firma, die ihn  entführt hatte, befreit. Und zwar von niemand geringerem als der blonden Dame aus dem ersten Teil. Nach 10 min Spielzeit hat man dann auch schon das erste Achievement: “Arrivederci Abstergo”. Nochmal 10 min weiter das nächste “Willkommen im Animus 2.0″. Und nochmal 10 min weiter… na? Genau! Also 30 min gespielt und 60 Points mehr – sehr schön, da ist die Motivation hoch, weiter zu spielen.

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Borderlands angespielt – grenzwertige “Grenzregionen”…

Erstellt von am Samstag, 7 November, 2009
Borderlands vs Fallout 3

Borderlands vs Fallout 3

Nach einem stressigen Tag

braucht man auch mal Entspannung, soviel ist klar und daher steht bei mir die XBOX 360 in der Gegend rum. Als XBOX-Jünger muss man sich natürlich auch immer über die neuesten Spiele, Gerüchte und was weiß ich nicht noch rund um’s Konsolengeschehen informieren. Für diese Zwecke gibt’s zum Beispiel www.xboxfront.de.

Hier gab’s nun kürzlich die Meldung, dass sich Randy Pitchford, seines Zeichens CEO des Entwicklers Gearbox Software, darüber ausgelassen hat, Fallout 3 wäre im Vergleich zum eigenen neuen Borderlands langweilig. Die Aussage:

“Ich verstehe ja warum es Spiele wie Fallout 3 geben muss, aber ich weiß nicht – brauchen wir so etwas wirklich? Ich denke, das Spiel hätte sehr viel besser sein können, wenn es nicht nur einen Dialogstamm gegeben hätte und wenn es mehr Action bieten würde und die Shooter-Elemente besser gewesen wären.”

Die Meinung der XBOX-Front Blogger dazu:

“Aber, aber Mister Pitchford. Sollte man wirklich im Glashaus mit Steinen werfen, bevor das eigene Spiel überhaupt erschienen ist? Wir sind uns sicher, dass nach dieser Aussage wirklich jedes Magazin und jeder Spieler ganz genau hinschauen wird, was Borderlands besser bzw. schlechter macht als Fallout 3.” (Quelle: xboxfront.de)

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Getestet: MediaServer der Fritz!Box 7270

Erstellt von am Dienstag, 13 Oktober, 2009
FRITZ!Box Fon WLAN 7270

FRITZ!Box Fon WLAN 7270

Seit etwas mehr als vier Monaten…

werkelt die Fritz!Box nun schon vor sich hin. In der Zwischenzeit hatte ich jetzt die Gelegenheit, den in der aktuellen Firmware 54.04.76 integrierten UPnP-MediaServer zu testen.

Die Beschreibung von Hersteller AVM verspricht einen “vollwertigen” MediaServer – leider entpuppt sich das im Live-Test als etwas zu “vollmundige” Versprechung…

Bilder, Videos, MP3

Als Testobjekt dient die Fritz!Box 7270 und eine externe USB-2.0-Festplatte von Western Digital (WDE1UBK10000E) mit 1.000 GB Kapazität. Auf der Platte liegen ca. 20 Video-Dateien im AVI- sowie WMV-Format, ca. 10 GB MP3-Dateien und an die 150 Bilder im Format JPG. Die Platte ist noch im Auslieferungszustand, also komplett in FAT32 formatiert.

1. Schritt – Geräteverbindung

Einmal an die Fritz!Box angeschlossen wird die Festplatte erkannt, das sieht man auch recht schnell im Konfig-Menü. Nun dauert es eine Weile, je nachdem wie viele Dateien (MP3, Video, Bilder) auf der Platte lagern. Denn der MediaServer in der Box fängt sofort an, die vorhandenen Daten zu indexieren. Bei mir hat es im Test mehrere Stunden gedauert, bis die Box damit fertig war – 10 GB MP3 zu durchwühlen ist wohl nicht so einfach, wie man denkt…

2. Schritt – Test

Da ich eine XBOX mein eigen nenne, war der einfachste Weg, die Funktion des Fritz!MediaServers zu testen, diesen über die XBOX anzusprechen. Im Dashboard der XBOX wurde der MediaServer als Datenquelle auch sofort angezeigt, ein erster Blick zeigt, dass auch alle Medientypen (MP3, Bilder, Videos) tatsächlich verfügbar sind.

Beim genaueren Hinsehen fand ich die Leistung der Fritz!Box dann allerdings nicht so besonders – gerade bei den indexierten MP3 wurden Einträge entweder doppelt gelistet oder tauchten gar nicht auf. Auch die bereitgestellten Informationen scheinen nicht ganz korrekt zu sein – bei Auswahl der Option “Spiele alle Titel eines Interpreten” wurden leider nicht alle Titel übernommen.

Bei Videos sah es schon deutlich besser aus. Diese wurden alle korrekt indexiert und auch im Dashboard der XBOX aufgelistet. Höchstwahrscheinlich lag’s einfach daran, dass bei den Videos nicht so viele ID-Informationen ausgewertet und verarbeitet werden mussten, so dass die Handhabung der Dateien einfacher möglich ist.

Wie bei den Videos klappte auch bei den Bildern alles wunderbar. Über die XBOX konnte ich problemlos eine Diashow der über die Fritz!Box bereitgestellten Bilder abspielen lassen.

Fazit

Insgesamt gesehen ist die Einrichtung der Fritz!Box als MediaServer im Heimnetzwerk sehr einfach gelöst: einfach den USB-Stick oder die externe Platte anklemmen, das war’s – nach etwas mehr oder weniger Geduld kann man mit dem Ergebnis arbeiten.

Was die Indexierung der MP3-Dateien betrifft – da muss AVM noch nachbessern. Bei größeren MP3-Sammlungen versagt die Funktion auf ganzer Linie – eine Funktion, die Ihre Aufgabe nur zu 50% erfüllt, ist für mich nunmal nicht nutzbar.

Videos sollte man nur in niedrigen Auflösungen bzw. Bitraten (also SD-Format) versuchen zu streamen – sonst ruckelt das Bild extrem stark. Videos in z. B. 720p oder gar 1080p zu streamen ist schlicht unmöglich. Dazu reichen die ca. 11 MByte/s über das 100 MBit-LAN mit der die Fritz!Box arbeitet nicht aus. Hier wäre evtl. die neu vorgestellte AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390 besser geeignet, da diese GigaBit-LAN bieten wird.

Alles zusammen genommen also durchaus brauchbar – aber noch verbesserungsbedürftig. Note: 2 Minus

XBOX 360 Preis-Krampf – So wird das nix mit Games on Demand…

Erstellt von am Dienstag, 18 August, 2009
XBOX Live - Games, Videos und vieles mehr

XBOX Live - Games, Videos und vieles mehr

Feine Sache:

Am 11.08.2009 erschien das Sommerupdate für die XBOX 360, Microsofts geliebte Spielekonsole. Seitdem kann man nicht nur alte “XBOX Original” Spiele über den Live-Marktplatz kaufen, sondern auch XBOX 360 Titel. So weit, so gut.

Was stört,

ist der Preis – hier verlangt Microsoft z. B. für “Assassin’s Creed” 2400 MS-Points – das entspricht in etwa 28 EUR. Battlefield – Bad Company: 2400 MS-Points, Mass Effect: 2400 MS-Points, … Und so geht’s munter weiter. Mit diesen Preisen wird Microsoft sich allerdings keine Freunde in der Community machen. Denn die zum Download stehenden Spiele gibt es bereits als Classic-Versionen im Handel – und das sogar zu (teils deutlich) geringeren Preisen. Zieht man in Betracht, dass bei “Games on Demand” ja nur ein Download statt findet, also kein Datenträger, keine Hülle, kein Handbuch und kein Versand anfällt… Da ist der Preis echt nicht im Geringsten nachvollziehbar!

Ein Preisvergleich für Assassin’s Creed:

Die nachfolgenden Preise sind jeweils für Neu-Produkte angegeben (stand 18.08.2009)

Games on Demand-Preis: 2400 MS-Points (ca. 27,91 EUR)
konsolenkost.de: 14,99 EUR + 3,99 EUR Versand = 18,98 EUR
gemando.at (Classic-Version): 19,99 EUR + 5,99 EUR Versand = 25,98 EUR
Spielegrotte.de (Classic-Version): 28,99 EUR + 2,50 EUR Versand = 31,49 EUR

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Es ist schon seltsam, dass Microsoft hier versucht, die Fans der XBOX 360 derartig zu schröpfen. Ein normaler Onlineshop verlangt für ein vollständiges Produkt (DVD, Hülle, Handbuch) gerade mal etwas mehr als die Hälfte dessen, was Microsoft für einen reinen Download-Kauf haben will. Da ist auch der Vorteil des “on Demand” kein Argument.

Sorry Microsoft,

aber hier muss auf jeden Fall nachgebessert werden! Es entstehen deutlich weniger Kosten für den Vertrieb der Spiele, wenn sie on Demand verteilt werden – diese Einsparung sollte man dann auch an die User weitergeben und die Spiele günstiger anbieten. Denn wenn ich als Gamer schon auf einen “handfesten” Artikel verzichte, den ich – böser Gedanke! – evtl. auch mal verkaufen oder – Gott bewahre – weiter verschenken möchte, dann erwarte ich, dass diese Nachteile wenigstens durch einen angemessenen Preis für das Spiel ausgeglichen werden. Leider scheint sich Microsoft hier eher an Diensten wie Steam zu orientieren.

Bleibt zu hoffen, dass auch noch viele andere so denken und der Preisgestaltung von Microsoft hier eine ordentliche Abfuhr erteilen – sprich: lieber die Spiele im Laden oder günstig in Onlineshops kaufen. Da muss man zwar evtl. 1-2 Tage auf das Spiel warten – dafür ist es billiger und man hat einen realen Artikel in der Hand.

Ich für meinen Teil werde einen großen Bogen um Games on Demand machen – zumindest solange, bis Microsoft die rosa Brille absetzt und angemessene Preise vorgibt.