Beiträge mit dem Tag xbox 360

Borderlands angespielt – grenzwertige “Grenzregionen”…

Erstellt von am Samstag, 7 November, 2009
Borderlands vs Fallout 3

Borderlands vs Fallout 3

Nach einem stressigen Tag

braucht man auch mal Entspannung, soviel ist klar und daher steht bei mir die XBOX 360 in der Gegend rum. Als XBOX-Jünger muss man sich natürlich auch immer über die neuesten Spiele, Gerüchte und was weiß ich nicht noch rund um’s Konsolengeschehen informieren. Für diese Zwecke gibt’s zum Beispiel www.xboxfront.de.

Hier gab’s nun kürzlich die Meldung, dass sich Randy Pitchford, seines Zeichens CEO des Entwicklers Gearbox Software, darüber ausgelassen hat, Fallout 3 wäre im Vergleich zum eigenen neuen Borderlands langweilig. Die Aussage:

“Ich verstehe ja warum es Spiele wie Fallout 3 geben muss, aber ich weiß nicht – brauchen wir so etwas wirklich? Ich denke, das Spiel hätte sehr viel besser sein können, wenn es nicht nur einen Dialogstamm gegeben hätte und wenn es mehr Action bieten würde und die Shooter-Elemente besser gewesen wären.”

Die Meinung der XBOX-Front Blogger dazu:

“Aber, aber Mister Pitchford. Sollte man wirklich im Glashaus mit Steinen werfen, bevor das eigene Spiel überhaupt erschienen ist? Wir sind uns sicher, dass nach dieser Aussage wirklich jedes Magazin und jeder Spieler ganz genau hinschauen wird, was Borderlands besser bzw. schlechter macht als Fallout 3.” (Quelle: xboxfront.de)

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Getestet: MediaServer der Fritz!Box 7270

Erstellt von am Dienstag, 13 Oktober, 2009
FRITZ!Box Fon WLAN 7270

FRITZ!Box Fon WLAN 7270

Seit etwas mehr als vier Monaten…

werkelt die Fritz!Box nun schon vor sich hin. In der Zwischenzeit hatte ich jetzt die Gelegenheit, den in der aktuellen Firmware 54.04.76 integrierten UPnP-MediaServer zu testen.

Die Beschreibung von Hersteller AVM verspricht einen “vollwertigen” MediaServer – leider entpuppt sich das im Live-Test als etwas zu “vollmundige” Versprechung…

Bilder, Videos, MP3

Als Testobjekt dient die Fritz!Box 7270 und eine externe USB-2.0-Festplatte von Western Digital (WDE1UBK10000E) mit 1.000 GB Kapazität. Auf der Platte liegen ca. 20 Video-Dateien im AVI- sowie WMV-Format, ca. 10 GB MP3-Dateien und an die 150 Bilder im Format JPG. Die Platte ist noch im Auslieferungszustand, also komplett in FAT32 formatiert.

1. Schritt – Geräteverbindung

Einmal an die Fritz!Box angeschlossen wird die Festplatte erkannt, das sieht man auch recht schnell im Konfig-Menü. Nun dauert es eine Weile, je nachdem wie viele Dateien (MP3, Video, Bilder) auf der Platte lagern. Denn der MediaServer in der Box fängt sofort an, die vorhandenen Daten zu indexieren. Bei mir hat es im Test mehrere Stunden gedauert, bis die Box damit fertig war – 10 GB MP3 zu durchwühlen ist wohl nicht so einfach, wie man denkt…

2. Schritt – Test

Da ich eine XBOX mein eigen nenne, war der einfachste Weg, die Funktion des Fritz!MediaServers zu testen, diesen über die XBOX anzusprechen. Im Dashboard der XBOX wurde der MediaServer als Datenquelle auch sofort angezeigt, ein erster Blick zeigt, dass auch alle Medientypen (MP3, Bilder, Videos) tatsächlich verfügbar sind.

Beim genaueren Hinsehen fand ich die Leistung der Fritz!Box dann allerdings nicht so besonders – gerade bei den indexierten MP3 wurden Einträge entweder doppelt gelistet oder tauchten gar nicht auf. Auch die bereitgestellten Informationen scheinen nicht ganz korrekt zu sein – bei Auswahl der Option “Spiele alle Titel eines Interpreten” wurden leider nicht alle Titel übernommen.

Bei Videos sah es schon deutlich besser aus. Diese wurden alle korrekt indexiert und auch im Dashboard der XBOX aufgelistet. Höchstwahrscheinlich lag’s einfach daran, dass bei den Videos nicht so viele ID-Informationen ausgewertet und verarbeitet werden mussten, so dass die Handhabung der Dateien einfacher möglich ist.

Wie bei den Videos klappte auch bei den Bildern alles wunderbar. Über die XBOX konnte ich problemlos eine Diashow der über die Fritz!Box bereitgestellten Bilder abspielen lassen.

Fazit

Insgesamt gesehen ist die Einrichtung der Fritz!Box als MediaServer im Heimnetzwerk sehr einfach gelöst: einfach den USB-Stick oder die externe Platte anklemmen, das war’s – nach etwas mehr oder weniger Geduld kann man mit dem Ergebnis arbeiten.

Was die Indexierung der MP3-Dateien betrifft – da muss AVM noch nachbessern. Bei größeren MP3-Sammlungen versagt die Funktion auf ganzer Linie – eine Funktion, die Ihre Aufgabe nur zu 50% erfüllt, ist für mich nunmal nicht nutzbar.

Videos sollte man nur in niedrigen Auflösungen bzw. Bitraten (also SD-Format) versuchen zu streamen – sonst ruckelt das Bild extrem stark. Videos in z. B. 720p oder gar 1080p zu streamen ist schlicht unmöglich. Dazu reichen die ca. 11 MByte/s über das 100 MBit-LAN mit der die Fritz!Box arbeitet nicht aus. Hier wäre evtl. die neu vorgestellte AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390 besser geeignet, da diese GigaBit-LAN bieten wird.

Alles zusammen genommen also durchaus brauchbar – aber noch verbesserungsbedürftig. Note: 2 Minus

XBOX 360 Preis-Krampf – So wird das nix mit Games on Demand…

Erstellt von am Dienstag, 18 August, 2009
XBOX Live - Games, Videos und vieles mehr

XBOX Live - Games, Videos und vieles mehr

Feine Sache:

Am 11.08.2009 erschien das Sommerupdate für die XBOX 360, Microsofts geliebte Spielekonsole. Seitdem kann man nicht nur alte “XBOX Original” Spiele über den Live-Marktplatz kaufen, sondern auch XBOX 360 Titel. So weit, so gut.

Was stört,

ist der Preis – hier verlangt Microsoft z. B. für “Assassin’s Creed” 2400 MS-Points – das entspricht in etwa 28 EUR. Battlefield – Bad Company: 2400 MS-Points, Mass Effect: 2400 MS-Points, … Und so geht’s munter weiter. Mit diesen Preisen wird Microsoft sich allerdings keine Freunde in der Community machen. Denn die zum Download stehenden Spiele gibt es bereits als Classic-Versionen im Handel – und das sogar zu (teils deutlich) geringeren Preisen. Zieht man in Betracht, dass bei “Games on Demand” ja nur ein Download statt findet, also kein Datenträger, keine Hülle, kein Handbuch und kein Versand anfällt… Da ist der Preis echt nicht im Geringsten nachvollziehbar!

Ein Preisvergleich für Assassin’s Creed:

Die nachfolgenden Preise sind jeweils für Neu-Produkte angegeben (stand 18.08.2009)

Games on Demand-Preis:2400 MS-Points (ca. 27,91 EUR)
konsolenkost.de:14,99 EUR + 3,99 EUR Versand = 18,98 EUR
gemando.at (Classic-Version):19,99 EUR + 5,99 EUR Versand = 25,98 EUR
Spielegrotte.de (Classic-Version):28,99 EUR + 2,50 EUR Versand = 31,49 EUR

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Es ist schon seltsam, dass Microsoft hier versucht, die Fans der XBOX 360 derartig zu schröpfen. Ein normaler Onlineshop verlangt für ein vollständiges Produkt (DVD, Hülle, Handbuch) gerade mal etwas mehr als die Hälfte dessen, was Microsoft für einen reinen Download-Kauf haben will. Da ist auch der Vorteil des “on Demand” kein Argument.

Sorry Microsoft,

aber hier muss auf jeden Fall nachgebessert werden! Es entstehen deutlich weniger Kosten für den Vertrieb der Spiele, wenn sie on Demand verteilt werden – diese Einsparung sollte man dann auch an die User weitergeben und die Spiele günstiger anbieten. Denn wenn ich als Gamer schon auf einen “handfesten” Artikel verzichte, den ich – böser Gedanke! – evtl. auch mal verkaufen oder – Gott bewahre – weiter verschenken möchte, dann erwarte ich, dass diese Nachteile wenigstens durch einen angemessenen Preis für das Spiel ausgeglichen werden. Leider scheint sich Microsoft hier eher an Diensten wie Steam zu orientieren.

Bleibt zu hoffen, dass auch noch viele andere so denken und der Preisgestaltung von Microsoft hier eine ordentliche Abfuhr erteilen – sprich: lieber die Spiele im Laden oder günstig in Onlineshops kaufen. Da muss man zwar evtl. 1-2 Tage auf das Spiel warten – dafür ist es billiger und man hat einen realen Artikel in der Hand.

Ich für meinen Teil werde einen großen Bogen um Games on Demand machen – zumindest solange, bis Microsoft die rosa Brille absetzt und angemessene Preise vorgibt.